Zum Hauptinhalt springen

Kunstprojekt zum Denkmal für Emil Walter Köster

Gestaltung von Masken

Die folgenden Schülerarbeiten wurden im Unterricht erstellt und nach Ihrer Fertigstellung beim "Denkmal für Emil Walter Köster" fotografiert.

Zwei Schüler haben in den folgenden Texten ihren Gedanken zu den Masken formuliert.

Als wir in der Klassengemeinschaft erstmals über das Schicksal von Walter Emil Köster hörten, entschieden wir uns dazu seine Geschichte mit erschreckenden Masken darzustellen, hierbei symbolisieren sie nicht nur die Grausamkeit jener, die Leid über Emil brachten, sondern auch das Verstecken der eigenen Persönlichkeit. Viele Menschen müssen heute noch ihre Identität verbergen aus Angst vor Ablehnung oder Gewalt. Der Tod von Walter Emil Köster zeigt, wie gefährlich Vorurteile und Ausgrenzung sein können. So entsteht ein Zusammenhang zwischen gruseligen Masken und wahrer Begebenheit: Beide stehen für Angst, Unsicherheit und das Gefühl, dass hinter einer scheinbar normalen Tatsache etwas Grausames verborgen sein kann.

Die Masken wirken bedrohlich und gruselig. Die Masken sollen zeigen was damals passiert ist. Und sollen im Bezug auf das Schicksal von Walter Emil Köster sagen, dass er die Geschichte nicht mehr selbst erzählen kann und wir alles dafür tun sollten, damit so etwas nicht nochmal in der heutigen Zeit passiert. Und wenn so etwas passieren sollte man nicht schweigen darf. Deswegen haben wir als Erinnerung die Masken gemacht.