Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Neben verschiedenen Interessengruppen, darunter Seniorinnen und Senioren, Elternvertretungen der Schulen, der ADFC sowie Vereine, sind ausdrücklich alle Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen, ihre Perspektiven und Ideen einzubringen.
„Auch wenn Veränderungen in der Infrastruktur häufig Zeit benötigen – jeder Hinweis zählt. Aus den Anregungen soll Schritt für Schritt ein tragfähiger Plan für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung entstehen“, erklärt Projektleiterin Tomke van Lessen.
„Mobilität betrifft den Alltag aller Menschen in unserer Gemeinde, vom sicheren Schulweg über den Radverkehr bis hin zu attraktiven Angeboten für Pendlerinnen und Pendler. Deshalb ist es wichtig, die Erfahrungen und Hinweise der Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Konzeptentwicklung einzubeziehen“, ergänzt Marco Smid, Fachbereichsleiter Bauen und Planen der Gemeinde Westoverledingen.
Über eine Online-Karte können Bürgerinnen und Bürger bis Mitte Juli ihre Hinweise und Ideen direkt eintragen. Dabei stehen folgende Themenbereiche zur Auswahl:
• Autoverkehr und Parken
• Radverkehr und Radabstellanlagen
• Fußverkehr, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität
• Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
• Schulwegsicherheit
• Sonstiges
Die Online-Karte ist unter www.tinyurl.com/westoverledingen bis zum 30.08. freigeschaltet.
Mit den eingehenden Beiträgen können die Bürgerinnen und Bürger die zukünftige Mobilitätsentwicklung in Westoverledingen aktiv mitgestalten. „Mit dem Fokuskonzept schaffen wir eine Grundlage, um Mobilität in Westoverledingen langfristig bedarfsgerecht, nachhaltig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln“, erklärt Marco Smid.
Die Erstellung des Fokuskonzeptes Mobilität wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie durch die Nationale Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

