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Wunderline-Netzwerk wird fortgesetzt

Am 24. Juni fand das Online-Abschlusstreffen des Netzwerks Anschlussmobilität Wunderline statt, in dem auch die Gemeinde Westoverledingen seit 2019 Mitglied war. Die beteiligten Parteien werden die Arbeit des Netzwerks nun bis 2024 fortsetzen.

Das Projekt Wunderline wurde im Jahr 2011 durch die Provinz Groningen gestartet. Ziel des Projektes ist es, die Bahnverbindung zwischen Bremen und Groningen schneller und komfortabler zu machen. Hierdurch soll die wirtschaftliche Entwicklung und die Lebensqualität der nördlichen Grenzregion gestärkt werden und die Bahnverbindung eine vollwertige und nachhaltige Alternative zum Auto werden. Ab 2030 soll die Fahrzeit zwischen Groningen und Bremen auf etwas über zwei Stunden verkürzt sein.

Die Provinz Groningen, das Land Niedersachsen und die Freie Hansestand Bremen unterzeichneten im Jahr 2019 eine Erklärung zur Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und eine Kooperationsvereinbarung für Bauphasen. Die an der Wunderline liegenden Kommunen erklärten in 2019 ihre Mitwirkung zur Verbesserung der Anschlussmobilität. Dieses Netzwerk wurde aufgrund des abgelaufenen Förderzeitraums nun offiziell beendet und es wurde der Startschuss für die Fortführung des Netzwerks gegeben. 

In der Abschlussveranstaltung überreichten Landrat Matthias Groote und die Bürgermeisterin von Oldambt, Cora-Yfke Sikkema, das sogenannte Durchführungsprogramm an Berend Lindner, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und an die Regionalministerin der Provinz Groningen, Fleur Gräper-van Koolwijk. In dem während der Onlineveranstaltung am 24. Juni 2021 gezeigten Video (https://www.youtube.com/watch?v=CL4GtK6loxI) wird der Wunsch, Mitglied zu bleiben auch von unserem Bürgermeister Theo Douwes mit Hilfe einer Animation symbolisch dargestellt. Darüber hinaus wurde eine Absichtserklärung zur Mitgliedschaft erstellt, die bis zum 31. August 2021 von allen Verwaltungschefs und Geschäftsführern unterzeichnet wird. Das Projekt wurde 2019 – gefördert aus dem Rahmenprojekt Net(z)werk+ des INTERREG V A-Programms –initiiert wurde.

Das Durchführungsprogramm bietet eine Übersicht aller Maßnahmen rund um die Wunderline-Haltestellen zwischen Groningen und Bremen. Die beschriebenen Maßnahmen sollen die Erreichbarkeit der Haltestellen verbessern und dafür sorgen, dass man unkompliziert von einem Verkehrsmittel auf das andere umsteigen kann. Vorgesehen ist, die geplanten Arbeiten 2024 fertigzustellen, gleichzeitig mit der Vollendung von Baustufe 1 des Wunderline-Projekts und der Wiedereröffnung der Friesenbrücke.

Landrat Matthias Groote: "Ziel des Netzwerkes ist die Verbesserung der Anschlussmobilität entlang der Wunderline. Diese stellt somit nicht nur eine Aufwertung der Zugverbindung dar, sondern sie trägt insbesondere zur Stärkung der gesamten nördlichen Region der Niederlande und Deutschlands bei. Ein gemeinsames und grenzüberschreitendes Projekt."