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Warnung vor dem Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist eine Schmetterlingsart, die für den Menschen eine Gesundheitsgefahr darstellt. Die Gifthaare der Raupen können bei Berührung unangenehme Reaktionen wie Hautirritationen, Atembeschwerden und Augenreizungen hervorrufen. Auch in Westoverledingen breitet sich der EPS seit dem vergangenen Jahr weiter aus.

 

Die Larven schlüpfen von April - Mai. Bis Ende Juni sind die Raupen präsent. Erst dann verpuppen sie sich und bilden ockerfarbene Kokons. Alte Larvenhäute verbleiben nach der Häutung in den Nestern, welche sich am Baum sowie am Boden befinden können. Diese Rückstände stellen auch nach der Hauptzeit eine Gefährdung dar.

Raupen und Nester sollten niemals berührt werden und Befallgebiete sollten gemieden werden. Auf Holzfällungs- und Pflegemaßnahmen an befallenen Bäumen sollte verzichtet werden, solange Raupennester erkennbar sind. Verantwortlich für die Bekämpfung des EPS sind immer die Eigentümer. Die Entfernung eines Nestes muss durch eine Fachfirma erfolgen. Wer einen Befall entdeckt, soll sich an das Ordnungsamt (04955-933110) wenden. 

Weitere Infos finden Sie im Flyer des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.