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Sorge um Papenburger Meyer-Werft

Besorgt zeigt sich wegen des drohenden Abbaus von Arbeitsplätzen auf der Papenburger Meyer-Werft die Westoverledinger Politik über alle Parteigrenzen hinweg. Nach Schätzung der Gemeinde dürften rund 600 bis 700 Westoverledinger direkt Beschäftigte der Meyer-Werft sein.

Hinzukämen noch viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Zulieferern und Fremdfirmen. Die Meyer-Werft und ihre Zukunft hat eine immens große Bedeutung für unsere Region, sowohl als innovativer Botschafter mit ihren Kreuzfahrtschiffen sowie als verlässlicher Arbeitgeber, so die Gemeinde in einer Pressemitteilung.

Ein Stellenabbau, gerade der Stammbelegschaft,  hätte im emsländisch-leeraner Raum spürbare Folgen. „Ich hoffe sehr, dass gerade die Stammbelegschaft bleiben kann. Viele Westoverledinger sind seit Jahren bzw. Jahrzehnten, wie ihre Väter und Großväter, bei der Meyer-Werft. Sie haben hier ein Haus gebaut, eine Familie gegründet und identifizieren sich zu 100 Prozent mit ihrer Werft und sind stolz auf jedes Schiff, was die Papenburger Docks verlässt. Ihnen muss möglichst schnell eine zukunftssichere Perspektive aufgezeigt werden“, so Westoverledingens Bürgermeister Theo Douwes. Die Mitglieder des Westoverledinger Gemeinderates stehen hinter den Mitarbeitern der Werft. Alle seien gefordert, nun gemeinsame Konzepte und verträgliche Lösungen zu suchen und zu finden.

Wichtig sei es, dass Geschäftsführung und Betriebsrat sich in dieser Situation eng miteinander verknüpfen und gemeinsam Lösungen entwickeln, mit der beide Seiten echte Perspektiven aufgezeigt bekommen. Die Gemeinde Westoverledingen begrüßt dabei das Einrichten eines Runden Tisches mit Vertretern der Werft und des Betriebsrates sowie der Politik.

Auch wenn die gesamte Kreuzfahrtbranche jetzt zum Erliegen gekommen ist und es viele verschiedene Szenarien über deren Zukunft gebe, sind wir grundsätzlich optimistisch, dass die Kreuzfahrtbranche nach dieser Krise wieder auf die Beine kommt, so die Gemeinde.