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Gemeinde will in Klimaschutz investieren

Die Gemeinde Westoverledingen lässt für 38 gemeindeeigene Gebäude ein sogenanntes Klimaschutzteilkonzept erstellen. Dieses soll die Grundlage für Energieeinsparungen bilden und der Verwaltung den Handlungsbedarf aufzeigen.

von links: Michael Murra (Hausmeister), Horst Kruse (Schulleiter der Grundschule Völlenerfehn), Theo Douwes (Bürgermeister), Michael Pruin (Gebäudemanagement) und Benedikt Siepe

Bereits in den vergangenen Jahren hat die Gemeinde Westoverledingen bei energetischen Sanierungen, beim Austausch von Deckenbeleuchtungen und dem Austausch von Fenstern viele Maßnahmen zur Energiereinsparung und damit zum Klimaschutz umgesetzt. "Dennoch müssen wir auch in den nächsten Jahren zahlreiche Veränderungen an unseren Gebäuden vornehmen. Wir wollen unsere finanziellen Mittel dort einsetzen, wo es für den Klimaschutz die größten Effekte hat.", sagt Bürgermeister Theo Douwes.

Das Klimaschutzteilkonzept soll hierfür die Grundlage bilden. Die Anregung zur Erstellung eines Energie- bzw. Klimaschutzkonzeptes kam von der Gruppe CDU/ERM und wurde schließlich vom Ausschuss für Umwelt und Naturschutz und vom Verwaltungsausschuss der Gemeinde Westoverledingen beschlossen.

Die Konzepterstellung kostet insgesamt etwa 61.000 Euro. Die Verwaltung wird hierbei vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit über den Projektträger Jülich mit rund 18.000 Euro finanziell gefördert. Diese Zuwendung erfolgt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Mit der Erstellung des Konzeptes wurde die Fa. Siepe aus Hannover beauftragt. Der Energieberater Benedikt Siepe wird hierzu die einzelnen Gebäude der Gemeinde begehen und anschließend für jedes Objekt eine Gebäudebilanz erstellen. Für jedes Gebäude werden dabei Maßnahmen zur Energiereinsparung aufgezeigt und Handlungsempfehlungen gegeben.

Auch die Grundschule Völlenerfehn wird in das Konzept einbezogen. Hier trafen sich die Verantwortlichen kürzlich, um das weitere Vorgehen zu besprechen.