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Mitmachen! 37. Umwelttag

Am Samstag, 18. März 2017, findet zum 37. Mail der Umwelttag der Gemeinde Westoverledingen statt. Bürgermeister Theo Douwes wirbt dafür, dass sich noch mehr Menschen an der Aktion beteiligen.

Was genau passiert beim Umwelttag?
Der Umwelttag steht seit Jahrzehnten für Naturverbundenheit und Umweltschutz. Etwa 600 bis 700 aktive Teilnehmer gibt es jedes Jahr, die sich engagieren. Zum Beispiel werden Nistkästen gebaut und aufgehängt, Igelunterschlupfe und Insektenhotels aufgestellt oder Bäume gepflanzt. Ganz besonders wichtig ist aber auch das Einsammeln von Müll, der sich in der Natur angesammelt hat.

Wer kann am Umwelttag teilnehmen?
Jeder kann mitmachen – egal ob alt oder jung. Das ist das Schöne am Umwelttag. Jeder braucht sich nur zu Hause einen Müllsack schnappen und in seiner eigenen Straße oder auf der Lieblingsspazierstrecke den Müll einsammeln, den er findet. Wer nicht allein sammeln will, kann sich auch den vielen Gruppen anschließen, die sich jedes Jahr engagieren. Die Feuerwehren sind immer dabei aber auch viele Vereine und Arbeitskreise.

Ist der Müll in den letzten Jahren mehr geworden?
Ja, das ist leider so. Immer mehr Menschen scheinen ihren Müll einfach in der Landschaft zu entsorgen. Jede Woche bekommen wir Anrufe, mit denen besorgte Bürger wilde Müllkippen melden. Das reicht von Bonbon-Papier über die Verpackung von Fastfood-Mahlzeiten über ganze Hausmülltüten bis hin zu großen Sperrmüllteilen.

Was passiert, wenn Ihnen eine wilde Müllkippe gemeldet wird?
Die Mitarbeiter des gemeindeeigenen Bauhofes kümmern sich darum, wenn der Müll auf öffentlichen Flächen liegt. In der Regel ist der Müll dann innerhalb von ein paar Tagen beseitigt. Ich ärgere mich aber sehr darüber, dass die Kolleginnen und Kollegen sich zu oft um Müll kümmern müssen.

Warum ist der Umwelttag so wichtig?
Beim Umwelttag lernen gerade Kinder und Jugendliche, dass Umweltschutz jeden angeht. Wer einmal einen Vormittag lang fremden Müll eingesammelt hat, der überlegt zweimal, bevor er sein Bonbonpapier einfach fallen lässt. Außerdem ist es wichtig, dass dieser Frühjahrsputz passiert und der Müll aus der Natur verschwindet. Viele Vögel und Tiere verwechseln ihn sonst mit Nahrung und fressen ihn auf.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Langfristig wünsche ich mir, dass die Menschen keinen Müll mehr in die Natur schmeißen, sondern die vorhandenen Entsorgungsmöglichkeiten nutzen. Die Müllentsorgungsgebühren im Landkreis Leer sind so niedrig, dass das eigentlich kein Problem sein sollte. Kurzfristig wünsche ich mir, dass möglichst viele Menschen am Samstag am Umwelttag teilnehmen, damit der Frühling blitzsauber starten kann.

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